Geschichte

Die Bundesstraße 12 erreicht 20 km östlich von Landsberg und 34 km westlich von München das nördliche Ufer und Ende des Ammersees. In geringer Entfernung bietet sich dem Blick nach Süden der See zur Rechten. Zur Linken fließt die regulierte Windach und liegt das Haufendorf Eching, das sich dicht um die Kirche mit dem massiven Turm mit Zwiebelhaube drängt.
Die Echinger Flur erstreckt sich zu einem guten Teil auf das Überschwemmungsgebiet der Amper, die 1 km weiter östlich aus dem Ammersee austritt. Nach Westen schmiegt sich das Dorf bereits an tonige Moränen an. Hier liegen die guten Ackerböden der Gemeinde. Eching bildet den östlichen Ausläufer des Landkreises, zu dem noch der ganze Ammersee gehört. In etwa ist die Amper, die die Kreisgrenze bildet, zugleich auch eine Sprachgrenze. Östlich dieser Linie finden wir baiuwarische Laute und Sprachmelodie; westlich scheinen noch schwäbische Einflüsse wirksam, wie auch der Ortsname bis ins 17. Jahrhundert wahllos als Echingen, Ehingen und Eching anzutreffen ist. Hier in der Ammer - Amperlinie kam im 5. Jahrhundert die alemannische Wanderung zum Stehen, um nach 2 oder 3 Generationen von der bajuwarischen zurückgedrängt oder überdeckt zu werden. Über das verschiedene Volkstum und die verschiedenen Mundarten geben die Forschungen von Dr. Bruno Schweizer Aufschluss.